{"id":482,"date":"2018-01-23T15:43:27","date_gmt":"2018-01-23T14:43:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.julia-andorfer.at\/?p=482"},"modified":"2018-01-23T15:48:22","modified_gmt":"2018-01-23T14:48:22","slug":"leonie-sucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/?p=482","title":{"rendered":"Leonie sucht"},"content":{"rendered":"<p><!--more-->Leonie hatte von ihrer Gro\u00dfmutter zu Anl\u00e4ssen stets sorgf\u00e4ltig ausgesuchte Geschenke bekommen, ein dickes Kochbuch, ein Schreibset, einen selbstgestrickten flauschigen Schal. Wenn sie sie besuchte in der anderen Stadt, anstatt zu schreiben oder anzurufen, gab es Eistee im Sommer und Fr\u00fcchtetee mit Zimt im Winter. Sie sa\u00dfen auf der Terrasse oder vor dem Kamin, wo zwei Katzen es sich ebenfalls bequem machten, und die Gro\u00dfmutter erkundigte sich nach Leonies Leben.<br \/>\nUmso \u00fcberraschter war Leonie, als sie nach dem Tod der Gro\u00dfmutter, den man zuletzt kommen gesehen hatte, ein Erbe entgegennahm, das leicht \u00fcberdimensioniert wirkte im Vergleich zur bescheidenen Zwei-Zimmer-Wohnung, in der die Gro\u00dfmutter gelebt hatte.<br \/>\nSie kehrte zur\u00fcck in ihr WG-Zimmer, in dem gerade genug Platz war f\u00fcr ein Schlafsofa, f\u00fcr Kleiderschrank und B\u00fccherregal, Schreibtisch und Fernseher und das E-Piano, das durch die Kopfh\u00f6rer zu jeder Zeit nachbarschaftsvertr\u00e4glich war. In einem Haus, dachte sie, w\u00e4re das mein Arbeitszimmer, und ein Fl\u00fcgel w\u00fcrde im Wohnzimmer stehen.<br \/>\nWollte sie hier \u00fcberhaupt weg? W\u00fcrde sie dieses Zimmer vermissen, diese Altbauwohnung mit der nostalgischen Gemeinschaftsk\u00fcche, die drei Mitbewohner?<br \/>\nDie Gro\u00dfmutter hatte ihr die M\u00f6glichkeit geben wollen, sich ihre W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen. \u00dcber diese W\u00fcnsche musste sie sich jetzt klarwerden. Lieber eine Wohnung f\u00fcr sich allein? \u00dcber eine Klavierstudentin und einen Fl\u00fcgel w\u00fcrden sich die Nachbarn wom\u00f6glich wenig freuen.<br \/>\nEin Haus mit einem kleinen Garten hatte sie sich manchmal ausgemalt. Sie schloss die Augen und ging durch helle, hohe R\u00e4ume, freundlich eingerichtet und nur dazu da, sie in ihrem neuen Zuhause aufzunehmen. Sie schlug die Augen wieder auf. Etwas fehlte in dem Bild.<br \/>\nSie w\u00fcrde ihr Studium abschlie\u00dfen, w\u00e4hrend sie in diesem Haus wohnte. Sie w\u00fcrde unterrichten und Konzerte spielen, und bei all dem sah sie sich allein. Im Haus war auch noch Platz f\u00fcr einen weiteren Menschen, genauer gesagt, f\u00fcr einen Mann.<br \/>\nNach drei Monaten der Suche kaufte sie ein Haus am Stadtrand und lud die WG-Bewohner zum Einstand ein. Sie behielt ihren Wunsch nach einem zweiten Bewohner des Hauses f\u00fcr sich.<br \/>\nSie wusste von den Partnerb\u00f6rsen im Internet, aber sie hatte wenig Lust auf reihenweise Treffen mit Entt\u00e4uschungen, sodass sie es lieber zuerst anders angehen wollte.<br \/>\nAlso ging sie aus. Sie sa\u00df mit einer Freundin in Lokalen an der Bar, was h\u00e4ufiges Angesprochenwerden mit sich brachte, aber keinen Mann nach ihrer Vorstellung. Sie tanzte in Diskotheken, die nicht Mussorgski spielten, was ihr nichts ausmachte. F\u00fcndig wurde sie beim dortigen Angebot an M\u00e4nnern nicht.<br \/>\nSie wurde ein bisschen frustriert, lie\u00df die Suche eine Weile bleiben und registrierte sich schlie\u00dflich auf einer Plattform im Internet.<\/p>\n<p>Der erste, den sie traf, hie\u00df Paul und hatte unglaublich nette Mails geschrieben. Liebensw\u00fcrdig, offen, so war er Leonie erschienen, aber beim ersten Treffen war er meist schweigsam und ernst. Sie fand ihn weniger ansprechend als in seinen Mails.<br \/>\nSie erz\u00e4hlte von ihren Abenden im Gew\u00fchl der Nachtschw\u00e4rmer und versuchte, damit die Stimmung aufzulockern, mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg.<br \/>\n\u201eDu bist anders als in deinen Mails\u201c, sagte sie.<br \/>\n\u201eIch glaube nicht\u201c, sagte er. \u201eBeim Schreiben kann ich lange nachdenken. Das spontane Reden ist eben&#8230; es muss einem sofort etwas einfallen.\u201c<br \/>\nLeonie wollte ihm noch eine Chance geben, damit er auftauen konnte. Sie fand es schwierig, sich so schnell ein Bild zu machen, umso mehr von jemand Schweigsamem.<br \/>\nSchon vor dem n\u00e4chsten Treffen schrieb er ein neues E-Mail, noch umfangreicher als die ersten Mails und offener als beim vergangenen Treffen. Dann trafen sie sich auf Leonies Wunsch hin zum zweiten Mal, und er sprach wieder nicht viel. Leonie hatte den Gedanken, dass er eher ein Brieffreund sein k\u00f6nnte als ein Partner. Doch erst beim vierten Treffen, nachdem sie noch versucht hatte, ihn zu mehr Gespr\u00e4chigkeit zu locken, indem sie auf seine langen E-Mails Bezug nahm, sagte sie ihm diesen Gedanken. Er sah nachdenklich drein, vielleicht auch gekr\u00e4nkt. Es war das letzte Treffen der beiden, weil Leonie keines mehr vorschlug. Allerdings kam noch ein E-Mail von ihm, in dem er zu erkl\u00e4ren versuchte, dass er schriftlich kein anderer Mensch sei als im Gespr\u00e4ch.<br \/>\nInzwischen schrieb Leonie auf der Plattform jemand anderem. Weil sie jetzt wusste, dass Mails nicht viel aussagen, wollte sie ihn lieber fr\u00fcher treffen als sp\u00e4ter. Dann, als sie im Caf\u00e9 sa\u00dfen, kaute er Kaugummi, was Leonie irritierte und f\u00fcr das Gespr\u00e4ch unaufmerksam machte. Sie fand ihn auch nicht anziehend, und es sollte das einzige Treffen zwischen ihnen bleiben.<br \/>\nW\u00e4hrend sie ihr neues Zuhause einrichtete und den Fl\u00fcgel in Empfang nahm, meldete sich im Internet jemand bei ihr, der warmherzige Mails schrieb und f\u00fcr ihr Treffen ein Lokal vorschlug, in das sie selber kaum jemals ging. Er hie\u00df Klaus und studierte Geschichte.<br \/>\nLeonie war zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit dort und setzte sich an einen Tisch an der Wand, von wo sie einen \u00dcberblick \u00fcber das Lokal hatte. Auch neben ihr nahm eine Einzelperson an einem Tisch Platz, ein junger Mann, der sie fl\u00fcchtig anl\u00e4chelte und dann die Getr\u00e4nkekarte studierte. \u201eK\u00f6nnten Sie auf meine Sachen achten?\u201c, fragte er. Leonie nickte, und er verschwand \u00fcber die Treppe nach unten. In diesen wenigen Momenten hatte sie Gefallen an ihm gefunden, aber sie war ja mit jemand anderem verabredet und er vielleicht auch. Klaus war noch nicht da, als der andere zur\u00fcckkam und sich f\u00fcrs Aufpassen bedankte. Leonie schenkte ihm ebenfalls ein L\u00e4cheln.<br \/>\nDann sa\u00df Klaus an ihrem Tisch und nicht der andere, was der guten Unterhaltung aber nicht im Wege stand. Er war \u00e4u\u00dferst kommunikativ, freundlich und machte einen sehr intelligenten Eindruck. Das Problem war: Er war nicht der junge Mann vom Nebentisch. Leonie versuchte, die S\u00e4tze zu h\u00f6ren, die dort gesprochen wurden, denn in der Zwischenzeit hatte sich eine Frau dort hingesetzt, die Unterlagen mit Zahlen und Text darauf auspackte und dem anderen zeigte. Leonie gab die Versuche des Mith\u00f6rens bald auf, erstens, weil es unm\u00f6glich war, im Gespr\u00e4ch mit Klaus dann noch konzentriert zu bleiben, und zweitens, weil offenbar nichts oder nur wenig Privates gesprochen wurde. Wehm\u00fctig registrierte sie, wie die beiden am anderen Tisch zahlten und aufstanden. Dass der Mann zu ihr \u201eAuf Wiedersehen\u201c sagte, war nur ein schwacher Trost.<br \/>\nIn der Zeit danach machte Leonie das Lokal zu ihrem neuen Lieblingsort. Sie versuchte es auch mit derselben Zeit, zu der sie den Unbekannten dort gesehen hatte. Einmal betrat er gerade das Lokal, als sie es verlie\u00df, und sie l\u00e4chelten sich beide an. Dann wollte Klaus sie wiedersehen. Sie versuchte, ihn liebenswert zu finden, und musste doch die meiste Zeit an den anderen denken, den sie nicht kannte. So hatte sie sich das Online-Dating nicht vorgestellt: Sie wollte jemanden kennenlernen, der au\u00dferhalb von all dem stand, w\u00e4hrend die Chancen f\u00fcr Klaus immer geringer wurden und sie sich innerlich von ihm zur\u00fcckzog.<br \/>\nEr merkte es und wirkte traurig dar\u00fcber.<br \/>\n\u201eTriffst du sonst noch jemanden?\u201c<br \/>\n\u201eNein. Aber ich denke an jemanden.\u201c<br \/>\n\u201eLeonie\u201c, sagte er, \u201edu solltest herausfinden, was du m\u00f6chtest. Entweder triffst du dich mit mir und vergisst den anderen, oder du versuchst diesen Jemand anzusprechen.\u201c<br \/>\nLeonie war erschrocken \u00fcber die Losgel\u00f6stheit, mit der er sie vor ihre M\u00f6glichkeiten stellte. Sie hatte keine Ahnung, was sie dem Unbekannten sagen k\u00f6nnte. Und dann geschah es, als sie das n\u00e4chste Mal dort war, dass er anfing, mit ihr zu reden, vom Nebentisch aus, an den er sich gesetzt hatte.<br \/>\n\u201eEs ist wieder fast voll\u201c, sagte er. \u201eSie kommen ja auch oft her.\u201c<br \/>\n\u201eJa\u201c, sagte Leonie, \u201eaber noch nicht so lange.\u201c<br \/>\n\u201eNeulich war es so voll, dass meine Bekannte und ich wieder gegangen sind.\u201c<br \/>\nJetzt konnte Leonie weiterfragen. Wohin sie dann gegangen seien, wie es dort gewesen sei, und sie konnte das andere Lokal kommentieren, weil sie es kannte, ja, dort sei es auch ganz nett. Aber es fehlte der Punkt, an dem er h\u00e4tte sagen m\u00fcssen, wollen wir uns nicht verabreden, es kam nicht zu diesem Punkt. Jetzt war Leonie mutig und erz\u00e4hlte von der Online-Suche nach einem Partner und dass sie sich hier mit jemandem getroffen hatte. Er war erstaunt und fragte ein wenig, wie ihre Erfahrungen damit seien, und Leonie erz\u00e4hlte von ihren begrenzten Erlebnissen.<br \/>\nDann kam seine Bekannte, die ihm heute vielleicht auch wieder Unterlagen mit Zahlen darauf zeigen w\u00fcrde. Er l\u00e4chelte und nickte Leonie noch einmal zu.<br \/>\nSie musste nachhause, Klavier \u00fcben. Sie freute sich so \u00fcber das kurze Gespr\u00e4ch, dass es ihr wie ein Erfolg vorkam, auf den der n\u00e4chste Schritt folgen w\u00fcrde.<br \/>\nAuf weitere Anfragen auf der Plattform reagierte sie zun\u00e4chst nicht, und auch Klaus hatte kein Gl\u00fcck, als er sie anrief. Vielleicht war sie dumm, ihn nicht mit offenen Armen zu empfangen, vielleicht war er der Beste f\u00fcr eine solide Beziehung. Aber der andere ging ihr nicht aus dem Sinn. Sie konnte Klaus nicht noch l\u00e4nger vertr\u00f6sten, also beendete sie den Kontakt. Er w\u00fcrde jemanden finden, da war sie sicher. Vielleicht war er ein Verlust, und doch konnte sie nicht anders handeln.<br \/>\nAls sie den anderen das n\u00e4chste Mal im Kaffeehaus sah, allein und wartend, ging sie zu seinem Tisch \u2013 neben ihm war nichts frei \u2013 und sagte, sie habe sich gedacht, sie k\u00f6nnte ihn begr\u00fc\u00dfen, sie stellte sich mit Namen vor und sch\u00fcttelte ihm die Hand, Ralf, sagte er, und dann fragte sie, ob er mit ihr einmal etwas trinken gehen wolle, hier oder woanders.<br \/>\nEr schien verlegen, trank von seinem Kaffee und suchte nach den richtigen Worten.<br \/>\n\u201eIch habe zur Zeit viel zu tun\u201c, sagte er. \u201eNachher muss ich gleich wieder ins B\u00fcro und arbeiten. Ich f\u00fcrchte, ich bin gerade nicht offen f\u00fcr&#8230; so einen Kontakt.\u201c<br \/>\nLeonie schrieb ihm ihre Telefonnummer auf. \u201eF\u00fcr den Fall, dass Sie es sich anders \u00fcberlegen.\u201c<br \/>\nEr steckte den Zettel in seine Tasche.<br \/>\nDaheim war sie sicher, dass er nicht lange genug \u00fcberlegt hatte, dass sie ihn \u00fcberrumpelt hatte mit ihrer Frage. Sie gab ihren Optimismus nicht auf.<br \/>\nDie Wochen vergingen. Sie ging zum Unterricht, \u00fcbte zuhause, wo sie sich langsam einlebte, aber immer noch das Fehlen eines anderen Menschen empfand. Sie hatte losen Kontakt zu den fr\u00fcheren Mitbewohnern der WG.<br \/>\nIns Caf\u00e9 ging sie nicht mehr so h\u00e4ufig, nicht mehr, um Ralf zu begegnen. Wenn er anrufen wollte, rief er an. Aber die Leere, die sie zuhause empfand, brachte sie auf einen ganz anderen Gedanken. Sie erinnerte sich an die Katzen ihrer Gro\u00dfmutter.<\/p>\n<p>Die Frau im Tierheim f\u00fchrte sie zu Katzen in gro\u00dfen K\u00e4figen, die ihre Besitzer nicht mehr gewollt hatten, und obwohl es so viele waren, fiel ihr die Wahl nicht schwer. Sie entschied sich f\u00fcr eine noch junge, schwarzwei\u00dfe Katze. Wenn es so leicht w\u00e4re, sich in einen Menschen zu verlieben, dachte sie, und dann, beim Ausgang, die Katze im mitgebrachten Korb, kam ihr Ralf entgegen. Er wirkte verbl\u00fcfft \u00fcber den Zufall, sie war es ebenso, und sie kamen ins Gespr\u00e4ch. Er erz\u00e4hlte, er wolle sich vielleicht einen Hund zulegen. Dass er daf\u00fcr ins Tierheim ging, machte ihn f\u00fcr sie noch sympathischer.<br \/>\nEr gab ihr zum Abschied die Hand.<br \/>\n\u201eIch rufe dich an\u201c, sagte er.<br \/>\nSie glaubte ihm. Sie konnte ihm ansehen, dass er jetzt anders empfand. Dieser Zufall, diese Gemeinsamkeit, hatten ihn gelockert \u2013 oder vielleicht auch \u00fcberzeugt.<br \/>\nZuhause fand sie einen Namen f\u00fcr die Katze: Rosi, nach ihrer Gro\u00dfmutter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-482","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-texte"],"views":2652,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=482"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":485,"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/482\/revisions\/485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.julia-andorfer.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}